Inaktiv

Neben den aufgebauten, angeschlossenen und aktiv benutzbaren Exponaten gibt es auch noch die Vitrine, in welcher derzeit nicht einsatzbereite Geräte ausgestellt werden.


Amiga 500 

Commodore Inc. 

 

Produktionszeitraum: 1987-1991 

Typ: Heimcomputer 

Initialer Verkaufspreis: 699 USD 

Generation: 16-Bit 

Prozessor: Motorola 68000 @ 7,09 MHz 

RAM: 512 KB (1 MB obligatorisch) 

Grafik: max. 640x512 Pixel, 64 Farben 

Sound: 4x 8-Bit in 2 Stereokanälen 

 

Primärer Massenspeicher: 3,5“ Diskette, DD, 880 KB 

 

Der Amiga 500 wurde zum Synonym für die Amiga Produktfamilie von Commodore. Mit rund 1,8 Millionen verkauften Einheiten ist er der Bestseller. Vor allem seine grafischen Fähigkeiten, sein intuitiv bedienbares Betriebssystem sowie seine Fähigkeit zum präemptiven Multitasking waren in den späten 80er Jahren, im Homecomputersektor, unerreicht.  

 

Seine technischen Fähigkeiten, der erschwingliche Preis und der Markenname „Commodore“ machten den 500er vor allem als Spielemaschine berühmt und auch berüchtigt: Noch nie war es so einfach, Spiele illegal kopieren zu können. 

 

Mit dem glücklosen Nachfolger „500+“ versuchte Commodore, die Laufzeit des 500ers zu verlängern. Dies scheiterte jedoch an Kompatibilitätsproblemen.   

 


Odyssey 2001 

Philips 

 

Produktionszeitraum: 1977-1978 

Typ: Spielekonsole (1. Generation) 

 

Prozessor: MM-57105 (Single Chip) 

RAM: - 

Grafik: 3 Farben 

Sound: 1 Kanal (Beep) 

 

Primärer Massenspeicher: - 

 

Bei der Philips Odyssey handelt es sich um einen Lizenzbau der Magnavox Odyssey 4000. Damit steht sie in direkter Verwandtschaft zur ersten, kommerziell erfolgreich verkauften Spielekonsole,  

der ersten „Magnavox Odyssey“. 

 

Die Spiele „Tennis“, „Hockey“ und „Squash“ sind integriert und können nicht durch andere Spiele ersetzt werden. Alle Spiele sind für zwei Spieler ausgelegt. 

 

Man kann, während des laufenden Spieles, die Spiele wechseln. Beispielsweise kann ein in „Squash“ aufgeschlagener Ball in einem „Hockey“ Spielfeld landen. 

 

Technisch gesehen handelt es sich um ein Ein-Chip-Design. Es gibt keine CPU, keinen Arbeitsspeicher und keinen dedizierten Grafikprozessor. Spielstände können nicht gespeichert werden. 

 

Um das Spielerlebnis optisch ansprechender zu gestalten, wurden bedruckte Folien angeboten, welche man auf die Mattscheibe des TV-Gerätes aufbringen konnte. So wurde beispielsweise ein Tennisplatz suggeriert.  


Atari 800 

Atari Inc. 

 

Produktionszeitraum: 1979-1983 

Typ: Heimcomputer 

Initialer Verkaufspreis: 999,99 USD 

Generation: 8-Bit 

Prozessor: MOS 6502 @ 1,79 MHz (NTSC) 

RAM: 8 KB (ab 1982: 48 KB) 

Grafik: 80x192, 16 Farben, max. 320x192, 2 Farben 

Sound: 4 Oszillatoren mit Noisemix 

 

Primärer Massenspeicher: Kassettenlaufwerk 

 

 

Ataris erste Heimcomputer sind der 400 und der 800, welche im gleichen Jahr erschienen. Der 800 galt als Profimaschine mit Erweiterungssteckplätzem, einem zusätzlichen ROM-Cartridge-Port und, im Gegensatz zum 400er, einer passablen Tastatur. 

 

400 und 800 sind die ersten Heimcomputer, welche ein eigenständiges, “intelligentes” Bussystem zur Ansteuerung von externen Geräten verwenden. Der sogenannte SIO-Bus ist technisch der Vorläufer des heutigen USB Standards. 

 

Atari platzierte den 800er auch in Schulen, um hier gegen die dort vorherrschenden Apple II und Commodore PET 2001 anzutreten. Der Erfolg der Spielekonsole VCS 2600 half hierbei der Popularität. 

 

Dieses Modell gibt ein NTSC Signal aus, welches auf PAL Fernsehgeräten nur in monochrome dargestellt werden kann.  


ZX80, ZX81 

Sinclair Research / Timex Corp. 

 

Produktionszeitraum: ZX80  1980-1981, ZX81 1981-1984 

Typ: Heimcomputer 

Initialer Verkaufspreis: ZX80: 99,95 GBP, ZX81: 69,95 GBP 

Generation: 8-Bit 

Prozessor: Zilog od. NEC Z80 @ 3,25 MHz 

RAM: ZX80: 1 KB (16 KB max.), ZX81: 1 KB (max. 56KB nutzbar) 

Grafik: 24x32 Zeichen (Text), 64x48 Blocks monochrome 

Sound: - 

 

Primärer Massenspeicher: Kassettenlaufwerk 

 

 Beide Modelle gehören zu den ersten Heimcomputern im Vereinigten Königreich, welche weniger als 100 Pfund gekostet haben. Beide konnte man zusammengebaut, oder als Bausatz erwerben. Letztere Variante machte die ohnehin schon günstigen Computer nochmals billiger. 

 

Technisch gesehen konnten die ZX Computer keinen Stich gegen ihre Konkurrenz landen. Hauptverkaufsgrund war der sehr günstige Preis. 

 

Commodore bot 1981 den VIC-20 an, mit 100 Dollar Preisnachlass, wenn man dafür seinen gebrauchten Computer abgab, wobei das Modell keine Rolle spielte. In Folge dieser Aktion kauften Kunden zunächst für 50 Dollar einen Sinclair ZX, nur um diesen für die 100 Dollar Gutschrift wieder an Commodore abzugeben.  

Bei Commodore lagen rasch viele ZX80/81 Computer herum und wurden dort, der Legende nach, als Türkeile verwendet. 

 

Die Folientastatur befindet sich nach dem Einschalten im „Command-Mode“. Drückt man beispielsweise die Taste P so erscheint sofort der Basic-Befehl „Print“. Gewöhnungssache!